Direktmarketing oder Branding

Direktmarketing oder Branding:

Was ist der Unterschied und welche Werbeform ist für Sie die richtige?

Sie sind Immobilienmakler, Finanzberater oder in der Versicherungsbranche? Dann ist Ihnen Direkt Marketing definitiv ein Begriff und Sie nutzen diese Werbeform wahrscheinlich bereits  intensiv, um neue Kunden zu gewinnen. Wenn Sie es richtig anwenden, funktioniert es auch sehr gut. Dennoch beschäftigen sich immer mehr Unternehmer mit dem Thema Markenaufbau und stellen sich die Frage, ob ein starkes Branding nicht effektiver wäre.

Was macht denn  eigentlich den Unterschied zwischen Direkt Marketing und Branding aus?  Welche Werbeform ist für welche Branche am besten geeignet? Und sollte man zu irgendeinem Zeitpunkt die Art der Kundenansprache wechseln?  Antworten auf diese und weitere Fragen liefert dieser Artikel.

Direktmarketing und Brand Marketing - Was ist der Unterschied?

Beim Direktmarketing geht es vor allem darum, mittels Anzeigen, Funnels und anderen Methoden der direkten Ansprache Interessenten in  neue Kunden zu wandeln. und schnelle Umsätze zu generieren. Die Werbeform ist sehr vertriebsorientiert – Sie sollten also schon in der Erstansprache gut verkaufen können. 

Beim Brand Marketing geht es eher darum, Unternehmen oder Produkte als Marke aufzubauen und die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu erlangen. Bedürfnisse  und Begehrlichkeiten zu wecken. Vor allem geht es darum, dass Sie sich in Ihrem Markt, in Ihrer Branche und in Ihrer Region einen Namen machen. Der Verkauf steht hier in der Kommunikation nicht an erster Stelle, ist aber die logische Konsequenz guten Brand Marketings.

Direktmarketing ist, die Kunden nach einem Date zu fragen.

Gutes Branding ist der Grund, warum sie JA sagen!

Welche Werbeform ist für wen am besten geeignet?

Wenn Sie als Unternehmer frisch starten, ist Direktmarketing definitiv Ihre erste Wahl. Egal in welcher Branche. Sie brauchen schnell erste Kunden, erste Umsätze, erste Erfolge. 

Brand Marketing braucht seine Zeit, bis es seine volle Wirkung entfaltet. So dauert es eben auch, bis sich die Branding Maßnahmen in konkreten Umsätzen widerspiegeln und Ihre Verkäufe  diese Kosten wieder ausgleichen. Die Schaltung von Anzeigen und andere Maßnahmen wie Mailings oder auch die klassische Kaltakquise bringen direkten Umsatz.

Wann sollte man wechseln?

Beide Werbeformen sind sinnvoll und wie immer macht es die richtige Mischung. Bei etablierten Firmen, die sich bereits einen Namen gemacht und eine starke Marke aufgebaut haben,  ist Direktmarketing meist nicht mehr nötig. Produkte und Dienstleistungen verkaufen sich dank des erfolgreichen Brand Marketings wie von selbst. Haben Sie hier gut vorgebaut, müssen Sie  in der Regel nicht mehr durch Werbung auf Ihre Produkte und Dienstleistungen hinweisen, um Verkäufe zu generieren.

Wenn Sie als Unternehmer gerade starten oder als Berater bisher ausschließlich mit Direktmarketing arbeiten, sollten Sie ab einem bestimmten Zeitpunkt auch ein Auge auf das Thema Brand Marketing legen. Schöpfen Sie am besten auch in der Anfangszeit bereits alle Möglichkeiten aus, um sich einen guten Ruf zu machen und Ihren Bekanntheitsgrad so erfolgreich wie möglich zu steigern. Und mit steigenden Umsätzen sollten Sie mehr und mehr Budget in Brand Marketing investieren. Der Return on Invest ist beachtlich ud sichert Ihnen auf lange Zeit eine sichere Einnahmequelle.

Fazit:

Meine Empfehlung ist eine Mischung aus beiden Marketingstrategien. Als Unternehmer sind Sie am besten aufgestellt, wenn Sie eine gut durchdachte Direkt Marketing Strategie verfolgen, die gleichzeitig Elemente des Brand Marketing enthält. Damit Ihre Kunden auch „Ja“ sagen, wenn sie nach einem “Date” gefragt werden!

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